Erstberatung

Der erste Termin: erst zuhören, dann untersuchen.

Ein Erstgespräch verpflichtet zu nichts. Wir sehen uns an, wie Zähne und Kiefer zueinanderstehen, und sagen Ihnen ehrlich, ob überhaupt etwas getan werden muss – und wenn ja, wann der richtige Zeitpunkt dafür ist.

Kieferorthopädische Untersuchung: Behandlerin nimmt den Befund bei einem Patienten auf
Ablauf

Was beim ersten Termin passiert

Rechnen Sie mit etwa dreißig bis fünfundvierzig Minuten. Der größere Teil davon ist Gespräch, nicht Behandlung.

Zuerst hören wir zu: Was stört Sie oder Ihr Kind? Gibt es Beschwerden beim Kauen, knackt das Kiefergelenk, wurde von zahnärztlicher Seite etwas angesprochen? Diese Fragen bestimmen, worauf wir anschließend besonders achten.

Danach folgt die Untersuchung. Wir beurteilen die Stellung der einzelnen Zähne, wie Ober- und Unterkiefer zueinander stehen, wie viel Platz im Zahnbogen vorhanden ist und wie sich das Gebiss beim Zubeißen verhält. Auch Gewohnheiten wie Daumenlutschen, Mundatmung oder eine ungünstige Zungenlage spielen eine Rolle, weil sie das Wachstum beeinflussen.

Wenn es für die Beurteilung nötig ist, kommen Aufnahmen dazu – ein Röntgenbild zur Lage der noch nicht durchgebrochenen Zähne oder ein digitaler Scan der Zahnreihen. Ein Abdruck mit Löffel und Masse ist dafür bei uns nicht mehr erforderlich.

Ergebnis

Was Sie danach wissen

Am Ende des Termins soll klar sein, woran Sie sind.

Wir sagen Ihnen, ob eine Behandlung fachlich sinnvoll ist oder ob abwarten die bessere Entscheidung wäre. Bei Kindern ist der Zeitpunkt oft wichtiger als die Methode: Vieles lässt sich später mit weniger Aufwand lösen, wenn man das Wachstum abwartet.

Kommt eine Behandlung infrage, besprechen wir, welche Wege es dafür gibt, wie lange sie ungefähr dauern und was sie im Alltag bedeuten – Tragezeiten, Kontrollabstände, Zahnpflege. Sie bekommen die Zeit, das in Ruhe zu überdenken.

Zur Kostenfrage: Bei gesetzlich versicherten Kindern und Jugendlichen richtet sich die Übernahme nach den kieferorthopädischen Indikationsgruppen. Ab Grad 3 trägt die Krankenkasse die Regelleistung. Wir ordnen den Befund ein und sagen Ihnen, was das für Sie konkret heißt.

Vorbereitung

Was Sie mitbringen sollten

Die Versichertenkarte, und falls vorhanden eine Überweisung Ihrer Zahnärztin oder Ihres Zahnarztes. Beides ist keine Voraussetzung – Sie können sich auch ohne Überweisung bei uns vorstellen.

Wenn in den letzten Monaten Röntgenaufnahmen gemacht wurden, bringen Sie sie bitte mit oder lassen Sie sie uns vorab zusenden. Das erspart eine erneute Aufnahme.

Bei Kindern hilft es, wenn ein Elternteil dabei ist, das die Zahnentwicklung mitverfolgt hat: Wann kam welcher Zahn, gab es Zahnverluste durch Unfälle, wurde bereits etwas behandelt?

Persönlich

Wir nehmen uns Zeit für das erste Gespräch.

Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns – wir finden einen Termin, der in Ihren Tag passt.

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